Hexenschuss olé

Frohes neues Jahr! Das mal vorab. 2020 wird ein sicherlich spannendes Jahr. Ich hoffe und wünsche mir, daß dieses Projekt hier Stabilität beweist, wächst und vielleicht den einen oder anderen Mut macht sich in den Gi zu schmeißen und einen Dojo zu besuchen! 🙂

Mein Start ins Dojo Jahr beginnt kommende Woche. Seit Heilig Abend laboriere ich an einem Hexenschuss herum, der irgendwie bis heute anhält. Und natürlich mache ich mir darüber Gedanken, ob ich bis nächste Woche wirklich schon fit genug für mein Training sein werde!

So ein Hexenschuss, oder auch sonstige Verspannungen, gehören mittlerweile zu meinen ständigen Begleitern, Bewegungsmangel und Stress sind die ausschlaggebenden Faktoren, das weiß ich – kann es aber leider nicht immer verhindern. Gerade das 4. Quartal ist bei mir immer geprägt von langen Bürozeiten, viel Sitzerei und Stress und das nasskalte Klima hier im Großraum Ingolstadt trägt auch so einiges dazu bei.

Zu Weihnachten hat es mich also gerissen. Ich gehöre ja nicht zu den Typen, die es super finden zum Arzt zu gehen, also laboriere ich seither selber daran herum. Rotes Tigerbalm (beide Varianten habe ich immer im Haus), Wärmekissen, ein heißes Bad, Bewegung (soweit möglich) und die Verspannung begann sich langsam zu lösen. In den verkaufsoffenen Tagen habe ich mir dann noch eine Tube Mobilat gekauft und weiter geschmiert – aber besser wurde es seither nicht.

Sitzen schmerzt, niesen schmerzt, bücken schmerzt, sich hinlegen schmerzt, aufs Klo gehen schmerzt,… etc.

Daher werde ich morgen zum Arzt gehen und mir eine Spritze setzen lassen. Es nutzt ja nix.

So ein Hexenschuss ist schon nervig. Ich weiß auch gar nicht, was das soll! Sicherlich ist so ein Hexenschuss ein klares Zeichen dafür, sich mal etwas zurück zu nehmen, sich in gewisser Form zu reflektieren und zu besinnen. Eigentlich interpretiere ich jede „Krankheit“ im weitesten Sinne so. Und gerade das ärgert mich gerade, denn ich bin mir der negativen Dinge bewusst und ich bin dabei sie zu ändern! Und gerade jetzt, in einer Zeit der Ruhe, kurze Zeit bevor ich mit den Änderungen beginnen kann, haut es mich um! Das ist „fies“.

Wobei ich natürlich genau in die Zielgruppe falle. Menschen, insbesondere Männer zwischen dem 35 und 55 Lebensjahr sollen davon betroffen sein. Interessanterweise ist das auch genau die Zeitspanne, in der ein Mann seine höchstmögliche körperliche Kraft erreicht. Eine – in gewissem Maße – seltsam gefährliche Kombination.

Einerseits hat der Typ die nötige Power um… keine Ahnung…Holz zu hacken, Waschmaschinen zu schleppen, Bretter zu zerschlagen, im Steinbruch zu arbeiten, eine Pyramide zu bauen… um eben einfach allerlei körperlich anstrengende Tätigkeiten zu vollbringen – andererseits ist sein Körper mir nix dir nix in der Lage, dem schnell und unkompliziert einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Aber was bedeutet das nun?

Letztlich ist das eine Erkenntnis, die jeder bereits hat, sich dessen allerdings leider allzu oft nicht bewusst ist: Achtsamkeit sich selbst gegenüber.

Man sollte Schwäche auch zugeben können, sich mal zurücknehmen und für Entspannung sorgen. Ich bestimmten Fällen auch mal NICHT 100% geben, es reichen wahrscheinlich auch 75%. Sich Auszeiten gönnen und neben dem Krafttraining auch mal Yoga machen… 😉

ICH weiss das und verdränge es regelmäßig erfolgreich… bis mich dann eben ein Hexenschuss aus der Bahn wirft – so wie jetzt.

Ich laboriere mal weiter und melde mich dann zeitnah wieder.

Alsdann !

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